Zu Content springen

Feuchtigkeitsprobleme | Lesedauer: 3 min

Wie und warum entsteht Feuchtigkeit im Gebäude?

Feuchtigkeit ist ein ständiger Bestandteil unseres Lebens. Neben unseren alltäglichen Aktivitäten kann Feuchtigkeit auch aus unterschiedlichen Quellen innerhalb des Gebäudes selbst entstehen. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir, woher Feuchtigkeit in Gebäuden kommt, wie sie sich auf die Innenraumluftqualität auswirkt und welche Maßnahmen helfen können, ihre Auswirkungen zu mindern und ein gesundes Wohnklima zu erhalten.


Feuchtigkeit entsteht auch durch uns selbst

Jeder Mensch erzeugt Feuchtigkeit – sowohl direkt als auch indirekt. Wir schwitzen, atmen, kochen, waschen, gießen Pflanzen und vieles mehr. Gleichzeitig lebt jeder sehr individuell und produziert dadurch mal mehr, mal weniger Feuchtigkeit. Manche haben Haustiere oder sogar Aquarien. Manchmal gibt es im Keller eine Sauna oder sogar ein Schwimmbecken. Andere kochen besonders gern und ausgiebig. All das beeinflusst die Feuchtigkeit im Gebäude.

Allen unseren individuellen Verhaltensmustern ist jedoch gemeinsam, dass wir weit mehr Feuchtigkeit erzeugen, als uns meist bewusst ist. So produziert eine vierköpfige Familie ohne Aquarien, Schwimmbecken oder Haustiere und mit separatem Waschraum im Wohnbereich rund 10–15 Liter Wasser pro Tag. Mit einem Aquarium und ähnlichen Faktoren kann diese Menge rasch deutlich höher ausfallen. Schon ein einziger Trockengang von Wäsche kann zusätzlich 5–8 Liter bedeuten. Diese Feuchtigkeit muss aus der Wohnung abgeführt werden, damit eine konstante und angemessene Luftfeuchtigkeit erhalten bleibt.

 

Ursachen für Feuchtigkeit im Gebäude – LUNOS

Weitere Feuchtigkeitsquellen im Gebäude

Gerade in einem Neubau kann die Luftfeuchtigkeit jedoch auch aus anderen Quellen stammen. Dazu zählt zum Beispiel die sogenannte Restbaufeuchte. Sie entsteht dadurch, dass sich während der Bauphase große Mengen an Feuchtigkeit im Gebäude ansammeln – etwa aus Zement, Estrich, Farbe oder ganz einfach durch Regen. Das ist völlig normal und tritt bei jedem Neubau auf.

In einem Einfamilienhaus sind dabei rund 15–20 Liter dieser Feuchtigkeit gebunden. In einer durchschnittlichen Wohnung sind es immerhin noch etwa 10–15 Liter. Diese Feuchtigkeit wird nach und nach aus den verschiedenen Bauteilen freigesetzt – in der Regel in den ersten 18 Monaten nach dem Einzug oder der Fertigstellung – und geht dabei in die Innenraumluft über.

Feuchtigkeit in Gebäuden entsteht durch Kondensation, unzureichende Lüftung oder Wärmebrücken und beeinträchtigt Wohnkomfort sowie Gesundheit. - LUNOS

 

Kommt zu dieser Restbaufeuchte auch noch die Feuchtigkeitsbelastung durch die Bewohner:innen hinzu, summieren sich die Auswirkungen natürlich entsprechend.

 

Daher ist es völlig normal, dass gerade in der ersten Zeit in einem Neubau eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit auftreten kann. Diese kann Schimmelbildung oder Schäden am Gebäude und/oder an der Einrichtung verursachen. So kann die Feuchtigkeit zum Beispiel rasch an Fenstern oder Türen kondensieren und daran herunterlaufen. Auch Einrichtungsgegenstände können zu schimmeln beginnen und einen muffigen Geruch annehmen.

Schimmel und Feuchtigkeit entstehen oft durch unzureichende Lüftung. Rechtzeitiges Handeln schützt Ihr Gebäude vor Schäden und sorgt für ein gesundes Raumklima. - LUNOS

Es gibt auch noch andere Wege, auf denen Feuchtigkeit in ein Gebäude eindringen kann. Dabei handelt es sich jedoch in der Regel um Schäden, etwa durch Undichtigkeiten oder Ähnliches, die nichts mit der normalen Nutzung zu tun haben. In solchen Fällen braucht es eine Fachperson, die genau feststellt, was passiert ist und welche Maßnahmen zur Behebung des Schadens erforderlich sind.

 


 LUNOS Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung bieten eine hochwertige und zugleich leistbare Lösung für Kondensations- und Feuchtigkeitsprobleme im Wohnbereich.

LUNOS Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sind eine hochwertige und zugleich preislich attraktive Lösung bei Feuchtigkeitsproblemen in Ihrem Zuhause. Sie zählen zu den energieeffizientesten Systemen am Markt, sind nahezu unhörbar und zeichnen sich durch eine besonders hohe Schalldämmung aus. Ihre Montage erfordert nur minimale bauliche Eingriffe, wodurch sie sich sowohl für Sanierungen als auch für Neubauten eignen. Sie lassen sich bequem per Mobiltelefon steuern und in Ihr Smart Home integrieren.